Die
heimliche
Päpstin
Frederik
Berger: Die
heimliche
Päpstin,
Berlin 2006,
Rütten &
Loening Verlag,
441 Seiten, 19,90 €
Neuerscheinung
/ Neuauflage März
2008
in der Reihe:
«Aufbau
Taschenbücher»
Aufbau Taschenbuch
Verlag, 12,95 €
Auch als
Audiobook, gelesen von
Diana Körper,
erhältlich:
D.A.V., 9,99 €
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Rom
zu Beginn des 10.
Jahrhunderts, die
Sarazenen bedrohen die
Stadt: Eine dunkle
Epoche der
Kirchengeschichte, von
frauenfeindlichen
Geistlichen als
»Hurenherrschaft«
verschrien und
totgeschwiegen – eine
Zeit, in der drei starke
Frauen, jede auf ihre
Weise, aus dem Nichts
aufsteigen zu
höchster Macht.
Marozia, die
Tochter einer
Adelsfamilie,
lebenshungrig und
leidenschaftlich,
verehrt und geliebt
wegen ihrer
Schönheit und
unwiderstehlichen Anmut,
will ihre ehrgeizige
Mutter, die bereits Roms
mächtigste Frau und
Geliebte eines Papstes
ist, noch an
Einfluß
übertreffen: Ihr
erster Sohn soll
unbedingt den Heiligen
Stuhl besteigen, sie
selbst will Königin
von Italien werden – und
»heimliche
Päpstin«.
Auf ihrem Weg
nach oben muß
Marozia den tragischen
Verlust ihrer
großen Jugendliebe
Alexandros hinnehmen,
einen ungeliebten Mann
heiraten und lange Jahre
im Schatten ihrer Mutter
stehen, bis ihre Stunde
schlägt. Ihr
Aufstieg zu
höchster Macht ist
jedoch teuer erkauft:
Die Menschen, die ihr am
nächsten stehen,
wenden sich von ihr ab –
bis auf ihre Amme und
Vertraute Aglaia, die in
unverbrüchlicher
Treue zu ihr steht.
Diese Aglaia,
eine hochgebildete
Tochter aus reichem
byzantinischem Haus, von
den Sarazenen auf hoher
See gefangengenommen und
als Sklavin verkauft,
von einem Papst
mißbraucht und
weitergereicht, darf
schließlich in
Marozias Familie ihre
Stärke und
Begabungen entfalten.
Als Verkörperung
von unzerstörbarem
Lebensmut und weiblicher
Seelenstärke
hält sie Marozia
auch in den
schwärzesten
Stunden am Leben – und
nährt zugleich die
Hoffnung auf ein
Wiedersehen mit
Alexandros, dem
unvergessenen Geliebten,
ihrem eigenen Sohn.
Ein
unglaubliches und
dennoch historisch
verbürgtes
Schicksal, dessen Spuren
sich nie
vollständig
löschen
ließen.
Marozias
dramatisches Leben,
erzählt von ihrer
Amme, könnte die
Grundlage für die
Legende von der
»Päpstin
Johanna« gebildet
haben.
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