|
|

|
 |
|
|
|
|
Der
provençalische Himmel
Frederik
Berger: Der provençalische Himmel,
Berlin 2003, Rütten & Loening Verlag,
19,90 €
Als
Taschenbuch:
Aufbau
Verlag 2005, 8,95 €
Der
Roman erzählt aus unterschiedlicher Perspektive
die dramatisch sich zuspitzende Geschichte einer
familiären Verstrickung; gleichzeitig porträtiert
er die gefährdete Landschaft unserer Träume,
in der Heimat und Fremde, Flucht und Suche,
Liebe und Haß sich voll innerer wie äußerer
Spannung vereinigen. Es ist das Frühjahr
1986, nach dem GAU von Tschernobyl ...
|
|
Ein provençalischer Paradiesgarten am Fuß
der Montagne Sainte-Victoire: Sehnsuchtsort, Fluchtpunkt
für die, die aussteigen oder ausspannen,
ihre Wunden heilen oder ein neues Leben beginnen
wollen. Wir schreiben den Mai des Tschernobyl-Jahres
1986. Die radioaktiven Wolken sind für die
zweiunddreißigjährige Beate der letzte
Anstoß, Hamburg zu verlassen und einen Vater
zu suchen für das Kind, das in der zweiten
Heimat ihrer Eltern heranwachsen soll. Hier, im
"Paradou", treffen nun sieben Menschen
aller Altersgruppen aufeinander. Sie hoffen, die
Sonne könne ihre Probleme lösen.
Doch ein tragischer Unfall (oder war es Mord?)
zerreißt jäh die scheinbare Idylle.
Das Geschehen entwickelt eine tödliche Dramatik
unter dem vom Mistral gereinigten Himmel.
Der
Roman handelt von einer "Kirschgarten"-Situation:
dem Zusammentreffen von drei Frauen und vier
bzw. fünf Männern in einem mediterranen
Sommer-Idyll. Er erzählt von einem südlichen
Paradiesgarten und entlarvt gleichzeitig die
Peter-Mayle-Seligkeit als Lüge. Er erzählt
von Sinn-Suchenden, von Krisengeschüttelten,
von einsamen Menschen, die an ihre Vergangenheit
gekettet sind, Vergnügungssüchtigen,
von Biedermännern und einem Brandstifter
- es gibt viele Formeln, mit denen man diesen
Roman kennzeichnen könnte, viele Lesarten.
Es gibt sieben Protagonisten: Der Leser kann
sich aussuchen, wer sein Liebling, wer die für
ihn interessanteste Figur ist.
|
|
|
|
|